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Über den Blog und dem MRK-Markt

Dieser Blog (MRK = Mensch-Roboter-Kollaboration) zeigt, wie Sie zu chinesischen Kosten fertigen können. Durch die Technologiesprünge der jüngsten Zeit sind Roboter nun einfachst zu bedienen und zu programmieren, kosten immer weniger und rentieren sich bereits bei angedachten Teil-Automatisierungen (z.B. Nachtschicht). Teilweise arbeiten bereits die günstigen Modelle wie Franka (< 15.000 €) mit Künstlicher Integelligenz. Als Folge des niedrigen Preises sowie der Einfachheit sehen Experten ein sehr schnelles Marktwachstum. Der Marktanteil der MRK am gesamten Robotik-Markt soll von heute 2% bis 2025 auf hohe 34% steigen, so der Branchenverband IFR. Da zugleich der weltweite Robotik-Umsatz, so eine andere Quelle, von 35 Mrd. US-$ (2016) auf 80 Mrd. US-$ (2024) steigen soll, dürfte der Cobot-Markt regelrecht explodieren. Andere Prognosen gehen gar von einem Umsatzvolumen von rund 200 Mrd. US-$ aus (incl. neuer Robotergattungen wie Pflege, Assistenz etc.). Da dann nur noch die Hälfte der Roboter in der Fertigung stehen wird, dürfte auch das tägliche Leben in Berührung mit Robotern kommen.

Die neue Einfachheit der Roboter resultiert aus der leichteren Programmierung sowie neuem Zubehör. Binnen weniger Jahre ist nun ein jährlich siebenstelliger Abatz zu erwarten. Dies erklärt, warum sich bei der Hannover Messe oder der Automatica 2018 fast alles um die MRK gedreht hat.

Aktuell wird das weltweite Marktvolumen incl. Zubehör auf etwa 400 Mio. $ geschätzt. Angesichts der Vielzahl der Firmen, die aktiv sind, wird davon ausgegangen, dass rund 80% der Unternehmen allenfalls 10 Mio. $  oder weniger generieren. Je nach Definition bieten bis zu 30 Hersteller 80 verschiene Modelle an. Das starke Marktwachstum hat zur Folge, dass der Umsatzanteil des unverändert stark wachsenden Marktführers Universal Robots von 55% (2016) auf 46% (2017) gesunken ist. Auf den weiteren Plätzen folgen die Cobot-Hersteller Fanuc, TechMan, Rethink Robotics und Aubo.

Der Verfasser (*1966, Studium der Wirtschaftswissenschaften in seiner Heimatstadt Duisburg und in St. Gallen/ seit 25 Jahre von München aus tätig/ verheiratet 2-minderjährige Kinder) betreut als Unternehmensberater entsprechende Digitalisierungsprojekte, die in Bayern  zu 50% vom Freistaat gefördert werden können, bzw. erstellt bei Bedarf in einem ersten Schritt Machbarkeitsstudien zum Vorhaben. In diesen Studien werden Kosten/ Nutzen und die denkbaren technischen Optionen dargestellt. Diese geschieht alles mit einem geringen Aufwand. Denn die alte Regel, dass zu den Anschaffungskosten der (teuren) klassischen Roboter noch das Zweifache an Zusatzkosten (Programmierung/ Einrichtung) anfallen, gilt nicht mehr. Die neuen MRK sind günstig und der Rest auch.

In NRW werden 15.000 € + x gefördert.

Sie können sich vorstellen einen Cobot einzusetzen? Dann lohnt sich ein Klick.