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Gesundheitswesen

Seht KMU & Handwerk, Roboter können sogar massieren!

Die Überschrift wurde bewußt gewählt um Handwerk und kleinere Unternehmen anzusprechen. Denn diese trauen Robotern offenbar unverändert zu wenig zu, halten sie für zu kompliziert oder auch für zu teuer. Mit Hausverstand/ Phantatsie ausgestattet, sollten sie sich fragen, ob Abläufe in ihrem Unternehmen nicht einfacher zu automatisieren sind als ein Mensch zu massieren. Wichtig ist mal wieder der Hinweis, dass Roboter sich bereits lohnen wenn sie nur einen Teil der Arbeit übernehmen. Eine 100%ige Automatisierung scheitert bisweilen an Details oder wird unbezahlbar. Wenn aber bereits z.B. 80% einer Tätigkeit automatisiert werden können, wird es interessant. Sollte nun jemand nachdenklich werden, ich stehe als Sparringspartner mit Kenntnis des Machbaren zur Verfügung. Der Staat fördert meine überschaubare Tätigkeit großzügig.


Flexiv hat kürzlich einen vollautomatischen Roboter-Masseur vorgestellt, der Massagen in Kliniken und Spas kostengünstiger und auf Abruf verfügbar machen soll. Ein vollständiges Ersetzen der Mitarbeiter kann auch hier problematisch sein. Aber z.B. in drei Massagekabinen drei Roboter und einen Mitarbeiter zur Adminstration (Vorbeiten/ Reinigen) und Überwachung einzusetzen, halte ich für sinnvoll. Dann würden schon mindestens zwei Personen eingespart, die es eh nicht mehr geben dürfte.

Nachfolgend die Pressemitteilung sowie ein Video hierzu und weitere Videos von anderen Herstellern.

Für eine Massage ohne Hände, nehmen Sie einen Roboter in die Hand

SAN JOSE, CA, 11. April 2023—Flexiv, ein weltweit führender Anbieter von universellen Robotiklösungen, hat eine vollautomatische Massageanwendung für seinen Roboter Rizon 4 entwickelt. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz, Computer Vision und Kraftrückkopplung kann der Roboter eine Massage anbieten, die der eines menschlichen Masseurs gleichkommt.

Das weiche Silikon-Massagewerkzeug des Roboters ist in der Lage, bestimmte Bereiche des Rückens oder größere Bereiche im Allgemeinen zu massieren. Es kann genau den tiefen Druck nachahmen, der bei der Tui-Na-Massage oder, wie sie bekannter ist, der chinesischen Tiefengewebsmassage verwendet wird.

Mit einer erstklassigen Kraftempfindlichkeit von 0,03 Newton, 3D-Computer-Vision-Integration und einem proprietären KI-System kann sich der Masseur von Flexiv automatisch anpassen, so dass er stets ein optimales Massageerlebnis bietet.
Da der Roboter in der Lage ist, seine Umgebung durch Berührung und Sicht wahrzunehmen, ist die Flexiv-Massageanwendung nicht nur absolut sicher, sondern kann Menschen aller Formen und Größen automatisch maßgeschneiderte Massagen anbieten.
Diese Massagen werden auch immer von höchster Qualität sein, da der Roboter niemals ermüdet, abgelenkt wird oder sich verletzt. Dies garantiert Konsistenz und beseitigt die Unterschiede in den Fähigkeiten, die oft zwischen menschlichen Masseuren bestehen.
Yunfan Gao, der Marketingdirektor von Flexiv, erklärte: „Wir glauben, dass die Robotik in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens sein wird und den Zugang zu Dienstleistungen, die derzeit noch zu teuer sind, demokratisiert. Ich hoffe, dass unser Roboter-Masseur eines Tages in jeder Klinik, in jedem Spa, in jedem Fitnessstudio und in jedem Fitnessclub zu finden sein wird, um eine praktikable Alternative zu herkömmlichen Massagen zu bieten„.
Er fügte hinzu: „Unser Ziel ist es, die Robotermassage zum Mainstream zu machen und dabei ihre Kosten zu senken und ihre Verfügbarkeit zu erhöhen. Die Menschen denken nicht daran, Lebensmittel oder Getränke aus einem Automaten zu kaufen, und wir hoffen, dass sie beim Kauf einer Robotermassage genauso denken werden.

Nachfolgend der Flexiv-Roboter im Einsatz (in Deutschland noch nicht erhältlich). Danach kommen bekannte Marken, auch bei uns erhältlich.

KUKA kennt sicherlich jeder:

Für Neueinsteiger: Unterhalb der klassischen Industrieroboter gibt es die Gattung der Cobots, die in allen Belangen einfacher sind. Der Weltmarktführer auf diesem Gebiet ist Universal Robots mit rund 70.000 verkauften Stück. Dieses Video zeigt zwei seiner Modelle im Einsatz:

Zur finalen Ablenkung: Helene Fischer wie sie von einem Roboter hochgehoben wird. In einem Unternehmen – auch in der Pause – aus Arbeitsschutzgründen wohl undenkbar.

Vernetzen wir uns? LinkedIn
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). Der Verfasser ist auch beratend tätig (Robotik, Tech & Finanzierung). Kaum jemand dürfte über eine vergleichbare Marktübersicht verfügen.

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