fbpx

Backup Arbeitssicherheit: Airskin

Die neuen Cobots sind von Hause aus eigentlich bereits sensivitiv, so dass sie bei einer Berührung mit dem Menschen stoppen. Wer noch zusätzlichen Schutz haben möchte, für den kann die Entwicklung der Wiener Firma Blue Danube Robotics GmbH von Interesse sein. Diese hat eine mit Sensoren bestückte luftgefüllte Membran entwickelt, die über diverse Roboter-Modelle und auch Greifer gezogen werden kann und mit einer Reaktionszeit von 0,9 ms den MRK zum Stoppen bringen kann. Ein Luftpolster beim Aufprall ist naturgemäß angenehmer als ein doch starer Roboterarm. Und da die Reaktionszeit kürzer ist, kann entweder die Aufprallenergie reduziert werden oder aber die Geschwindigkeit des MRK erhöht werden. Zielgruppe sind Roboter mit einer Traglast von 10 kg bis 150 kg, also Exponate mit einer gewissen Power. Von Vorteil ist, dass auch das Werkstück abgesichert werden kann. Dies geschieht durch das Aufsetzen des „SAFETYFLANGE“ oberhalb des Greifers.

Airskin ist vielleicht noch interessanter für Industrieroboter, die bekanntlich nicht sensitiv sind auch daher auch nicht den Worker bemerken. Vor einer Scheinsicherheit wird gewarnt: Mit Airskin kann zwar der Roboter ummantelt werden, das Teil, dass er gerade hebt/ führt,  stellt aber unverändert eine Gefahr dar.

Das Buch „Einführung in die Mensch-Maschinen-Kollaboration“ (Neuauflage November 2018) gibt Ihnen für wenig Geld einen guten Überblick in die Welt der Mensch-Roboter-Kollaboration.

Schreibe einen Kommentar