Festo und Robotik

Festo ist stets ein Star bei der Hannover Messe. Vom Unternehmen stammen Dinge wie der BionicCobot, der aber m.W. nie groß in Serie ging. Die Website präsentiert ihn noch heute im Konjunktiv “Vor allem bei monotonen, stupiden oder gar gefährlichen Tätigkeiten könnte er als assistierender Roboter eingesetzt werden und den Menschen entlasten.”

Marktnäher dürfte eine aktuelle Forschungskooperation mit dem KIT Karlsruher Institut für Technologie sein. Unter Berücksichtigung der Datenschutzaspekte sollen räumlich getrennt stehende Roboter bei Pick-and-Place zusammenarbeiten und sich austauschen. Der Ansatz ist interessant: Wenn Unternehmen A seinem Roboter etwas beigebracht hat, wie kann es dann die Infos an Unternehmen B so mitteilen, dass B Zeit sparen kann aber nicht alles erfährt. Es geht um verteiltes Lernen. Denkbar erscheint hier auch eine Kommerzialisierung des Know hows. Nähere Infos zum Forschungsprojekt FLAIROP samt Partner gibt es hier.

Beim Betrachten dieses recht neuen Unternehmensvideos habe ich mich gefragt, ob Festo einen neuen, größeren Roboter entwickelt. Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Satz aus dem Lagebericht: “Ein wesentliches Feld, das neue Chancen für Festo eröffnet, ist die Robotik, die in immer mehr Anwendungen zum Einsatz kommt. Eine Reihe von Projekten versucht diese Chancen in zukünftige Umsatz- und Ertragspotentiale umzusetzen.

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Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Markt (-eintritt)/ Business Development und Finanzierung/ Förderungen. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von Guido Bruch. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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