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all about automation Essen – Bericht von der ersten Messe seit Corona-Beginn 1/2

Am Mittwoch und Donnerstag nutzen 130 Aussteller den Mut der Messe-Veranstalter tatsächlich wieder eine reale statt nur virtuelle Messe durchzuführen. Unter „all about automation“ werden ab nun wieder mehrere regionale Industriemesssen durchgeführt. Die nächste Messe wird bereits am 23. und 24. September in Chemnitz veranstaltet (Link). Die Messe der vergangenen Woche fand in der Essener Gruga-Halle statt und wurde mit einem strengen Hygienekonzept realisiert. Bis 13:00 Uhr wurden die ersten 800 Personen eingelassen, im Anschluss die zweiten 800. Da die Messe an zwei Tagen stattfand, hatten so rechnerisch 3.200 Personen Gelegenheit zum Besuch. Ob soviele kamen, weiß ich nicht, doch erschien mir die Frequenz am von mir besuchten  Donnerstag-Vormittag gut.

Da es sich um eine Messe zur Industrieautomation handelte, ging es nicht nur um Roboter. Im Bereich der Robotik standen optische Lösungen im Vordergrund. Erstmals vorgestellt hat sich die Mech-Mind Robotics GmbH (Link). Bei diesem Unternehmen handelt es sich um die im April gegründete deutsche Niederlassung eines chinesischen Unternehmens, das – so die Website – u.a. von Microsoft, Intel und Sequoia Capital finanziert wird. Mech-Mind bietet unter Nutzung von KI, Deep Learning und Highend 3-D-Scannern, so die Selbstdarstellung, neben Lösungen zum Bin-Picking auch welche für das Palettieren, Sortierung, Kommissionierung und Maschinenbedienung an. Die 200 Mitarbeiter haben bereits einige interessante Roboter-Applikationen entwickelt und nun mit „Mech-Eye Nano“ eine interessante Box. Diese Box mit einem Gewicht von weniger als 1 kg wird am Roboterarm befestigt und bringt diesem das Sehen bei.  Nach einem kurzen Anlernen kann sich der Roboter an Anwendungen mit hoher Geschwindigkeit anpassen. Sichtbar wird dies im Video. Das Metallstück wird verschoben und umgehend – nach einer Phase der Neuorientierung – wird wieder die gewünschte Öffnung berührt. In Z-Richtung soll ein Spalt mit einer Größe von nur 0,1 mm erkannt werden. Reflexionen können neutralisiert werden.

Die Objekterkennung macht einen sehr guten Eindruck, offenbar können auch dunkle Materialien gut erkannt werden. Der Preis der Box wurde leider nicht verraten. Nachfolgend ist zu sehen, wie Transistoren in Punktwolken aufgelöst werden:

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In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs steht für Marktrecherchen oder auch einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder per Telefon auf Basis von Fotos/ Beschreibungen zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist  eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm. Dazu kennt er sich bestens mit den KfW-Corona-Programmen aus (incl. Ausnahmeregelungen).