Demmeler: Videos zur Schweißzelle WeldSpace 4.0

Im Februar wurde hier die neue Schweißzelle von Demmeler vorgestellt. Wie die Statistik der Seitenaufrufe zeigt, fand sie großes Interesse. Nicht überraschend, fehlen Deutschland doch mindestens 10.000 Schweiß-Fachkräfte. Der Markt wartet somit auf Automatisierungslösungen – auch für Kleinserien.

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Der WeldSpace 4.0 kostet mehr als einfachere Cobot-Schweiß-Arbeitsplätze. Diese werden zunehmend im Handwerk eingesetzt. Dafür bietet er wesentlich mehr. Zu nennen sind bis zu drei Arbeitsräume. An einem Arbeitsplatz kann bereits gerüstet und eingespannt werden, während der Cobot an einem anderen Arbeitsplatz automatisch schweißt. Als Cobot kommt der 10e vom Marktführer Universal Robots zum Einsatz. Der Schweißprozess ist sicher durch die automatisierte Umhausung. Der COBOT WeldSpace 4.0 kann ohne schweißtechnische Kenntnisse bedient und programmiert werden. Die Schweißgase können mittels Anschluss an eine vorhandene Absaugung entnommen werden.

Alleinstellungsmerkmale

Demmeler hat einige USP im Vergleich zu anderen großen Schweißzellen: Zu nennen ist die Kompaktheit, der bereits erwähnte hauptzeitparallele Pendelbetrieb für bis zu drei Arbeitsplätze, der optionale Manipulator bis 500 kg Nutzlast, so dass das Werkstück beliebig bewegt werden kann und die überaus einfache Transportmöglichkeit. Der Sicherheits-und Umweltanspruch ist durch die Vollkapselung sehr hoch.

Transportfähigkeit

Die Schweißzelle kann durchaus als mobil bezeichnet werden. Sie verfügt zwar nicht über Rollen, wohl aber über Einsparungen für Stapler-Gabeln. Hierfür werden zwei Gabelhubwagen benötigt. Damit kann die Schweißzelle für saisonale Spitzenzeiten hervorgeholt werden oder aber auch zwischen verschiedenen Standorten pendeln. Die Einrichtung geht fix:

Schweißvorgang

Dieses Video zeigt den Schweißprozeß incl. der einfachen Programmierung. Neben dem Tablet geschieht diese vor allem durch das Bewegen des Cobot-Arms. Über seine drei Teach-Knöpfe (unten links eingeblendet) kann dieser leicht angewiesen werden. Es zeigt sich, dass das Vormachen bereits bei Kleinstserien zu einem Produktivitätsgewinn führt. Neben dem Produktivitätsgewinn stehen Schweißzellen für eine einheitliche Qualität.

Der Prospekt enthält weitere interessante Details.

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In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Markt (-eintritt)/ Business Development und Finanzierung/ Förderungen. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von Guido Bruch.

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