Dresden Robotic Festival 2021: Besuchsbericht Tag 1

Mit doppelt guter Laune – endlich wieder ein Treffen sowie allgemein gute Auftragslage – trafen sich viele Vertreter der Robotik-Branche heute in Dresden. Mit dabei war u.a. die komplette Führung von Agile Robots, das erst vergangene Woche mit 1 Mrd. US-$ bewertete Startup, sowie Olaf Gehrels, der Anfang der Woche weitere Investoren für Coboworx vorstellen konnte. Wandelbots, das wohl best finanzierte deutsche Robotik-Startup 2020, war ebenfalls prominent vertreten.

Der erste Tag des kurz #DRF21 genannten Festivals war vielseitig, informativ und gut besucht. Es ist erstaunlich, was der Veranstalter Thomas Schulz binnen sechs Monate auf die Beine gestellt hat.

Agile Robots

Nach der schier unvorhstellbar hohen Bewertung galt das Hauptaugenmerk natürlich diesem Münchner Startup. Am morgigen Freitag wird offenbar erstmals ein Video auf der dann neuen Website gezeigt. Morgen spricht auch Sebastian Lange, Director Sales & Business Development des Unternehmens. Die Hoffnungen auf weitere Details zu erfahren sind groß.

Nicht zum Duell, sondern um eine neue Folge des Robotikpodcast aufzunehmen trafen sich Robert Weber und der Franka Emika-Chef Helmut Schmid

Delta-Roboter wirken plötzlich langsam

Ein schweizer Startup hat einen neuen Robotertypen angekündigt. Während ein Delta auf etwa 4.000 Picks je Stunde kommt, soll der Isochronic dank synchronem Greifen 14.000 Picks/ Stunde schaffen. Große Lebensmittelhersteller, die heute viele Delta parallel einsetzen, kämen dann mit nur einigen der neuen Greif-Roboter aus.

Der Markt ist groß genug für alle

Dies war in etwa die Aussage eines Universal Robots-Vertreters. Er sieht weniger Konkurrenten als vielmehr den großen Teil des Marktes, der noch nicht erschlossen wurde.

Startups präsentieren zahlreiche Lösungen

Einmal mehr interessant war es Startup-Vertetern zuzuhören. Dabei waren Anbieter, die aus AGV AMR machen, im Haus navigieren, Online Robotik und Automatisierung verkaufen (Go2Automation und Unchained Robotics), Es zeigte sich einmal mehr: Es gibt immer noch genug zu tun für findige Entwickler. Besonders skalierbar scheint mir der Ansatz von Power On. Das Dresdner Startup mit neuseeländischer Mutter hat eine Folie entwickelt, die Druck sehr senstiv und kleinflächig misst und die Daten überträgt. In der Robotik vor allem für das richtige Greifen von Interesse. Den Markteintritt hier bereits geschafft hat das ebenfalls anwesende Startup Innocise. Die Saarländer haben zusammen mit Schunk den ADHESO entwickelt.

Robotik-Events