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Fallstudie: Cobot von Universal Robots steckt, schraubt und testet

Als Bayerns Ministerpräsident Söder vor zwei Jahren “Bavaria One” ins Leben rief, wurde er Zielscheibe zahlreicher Satiriker. Diesen war offenbar nicht bewußt, dass an der südlichen Stadtgrenze Münchens, in Taufkirchen bzw. Ottobrunn, bereits seit Jahrzehnten Tausende Personen (überwiegend Ingenieure) in der Luft- und Raumfahrt tätig sind. Mit Isar Aerospace ist dort übrigens auch ein gut finanziertes Startup angesiedelt, das schon bald eine Rakete ins All fliegen lassen will. Erweitert wird der Ludwig-Bölkow-Campus, so der Name des Areal, sukzessive – dies war Teil von Söders Ankündigung – um 40 neue Lehrstühle der TU München im Bereich der Weltraumforschung.

Es handelt sich dort also um besonders anspruchsvolle und präzisionsgetriebene Firmen, die über zahlreiche sicherheitsrelevante Zertifkate verfügen müssen. Eine gute Referenz stellt daher eine Fallstudie der Jugard+Künstner GmbH dar. Diese hat bereits in 2015 an die ArianeGroup einen Universal Robots 5 geliefert. Der UR bestückt die rund 600 Einspritzelemente der Raketenschubkammer mit Kunststoffstöpseln und verschraubt sie mit einer Messinghülse. Anschließend montiert er die Elemente entsprechend wieder ab. Im Erklärvideo klingt heraus, dass der Cobot zwar eine hochpräzise, aber zugleich auch sehr montone Tätigkeit übernommen hat. Die Amortisation sollte kein Problem gewesen sein, können die gut bezahlten Ingenieure ihre Arbeitszeit nun noch besser nutzen. Die ArianaGroup will nun weitere Cobots einsetzen.

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In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen bei den Fragen Markt/ Business Development und Finanzierung (gerade bei Bankgesprächen kann er durch seine Marktkenntnis als “neutraler” Dritter punkten). Er steht zudem potentiellen  Anwendern für einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder per Telefon auf Basis von Fotos/ Beschreibungen zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm. Dazu kennt er sich bestens mit den KfW-Corona-Programmen aus (incl. Ausnahmeregelungen).