Covid in Asien: Der nächste schwarze Schwan?

Der Chipmangel stellt seit Monaten wie auch andere Lieferengpässe ein Problem dar, an dass zuvor niemand bzw. kaum jemand gedacht hat. Nun scheint sich die Covid-Situation in Asien zu verschlechtern. Steigende Infektionszahlen dort sind aus vielfacher Hinsicht ein Problem für Europa und somit auch für unsere Robotik. Einerseits sind die wirtschaftlichen Verknüpfungen einfach sehr eng und dann dürfte Covid in Asien heute mehr Schaden anrichten als bei uns. Somit geht es um Lieferketten, aber auch das Risiko eines Nachfrageeinbruchs.

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Denn während unsere Impfquote zwischenzeitlich recht hoch ist und beispielsweise der “Freedom Day” in UK nicht zu steigenden Inzidenzien geführt hat, ist die Situation in China und vielen wichtigen asiatischen Lieferländern anders: Die Impfquote ist häufig niedriger und vor allem ist der Schutz vor der Delta-Variante bei den genutzten chinesischen Impfmitteln offenbar nicht so gut wie bei unseren Vakzinen. Hinzu kommt die teilweise extrem hohe Einwohnerdichte. Letzte Woche sprach ich noch mit einem Vertreter der süd-östlichen Provinz Huangpu. Dort leben auf einer Fläche in der Größe Kroatiens 100 Mio. Menschen. Wie man sich dort aus dem Weg gehen kann, ist mir ein Rätsel. Das Tragen der Maske stellt ja nur eine Schutzmaßnahme aus, die allein nicht reichen kann.

Das Geschäftsleben in China wird bereits im Zuge der Pandemie-Bekämpfung zunehmend eingeschränkt.

Die wirtschaftliche Stimmungslage in Thailand soll erstmals wieder auf den niedrigen Stand 1997, also dem Zusammenbruch des asiatischen Traums, gesunken sein.

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