Dobot will 2023 an die Börse

Der chinesische Roboter-Hersteller Dobot verfolgt einen interessanten Ansatz: Bei uns wurde er vor allem mit kleineren Robotern für Schule und einfachere Anwendungen bekannt. Die Preise hier beginnen bei unter 2.000 €. Obwohl bereits 2015 gegründet, wurden die ersten Cobots m.W. erst 2020 vorgestellt. Während die Ausbildungsroboter seit Jahren vom deutschen Händler Variobotic verkauft werden, scheint noch kein deutscher Distributor Gefallen an den Dobot-Cobots gefunden zu haben.

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Nun schreibt das Unternehmen, das bislang knapp 25 Mio. Euro eingeworben hat, in einer Mitteilung, dass im kommenden Jahr der Gang an die Börse erfolgen soll. Dass der Börsengang erst im kommenden Jahr erfolgen soll, weist auf zwei Sachverhalte hin: Einerseits ist das Unternehmen offenbar noch nicht reif für die Börse bzw. sieht Potential durch ein gutes Geschäftsjahr 2022 die Bewertung zu erhöhen. Andererseits scheint die Liquidität noch auskömmlich zu sein. Entweder ist man sparsam mit der letzten Finanzierungsrunde umgegangen oder die Verluste halten sich in Grenzen.

Siasun, ein etablierter chinesischer Roboter-Hersteller, ist übrigens seit Jahren an der Börse. Auf Sicht von fünf Jahren kennt die Siasun-Aktie fast nur einen Weg: Den nach unten.

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