Fallstudie: Etikettier-Lösung mit Cobot

Die Düsseldorfer System GmbH & Co. KG (“Systemation”) hat eine Etikettier-Lösung auf Universal Robots-Basis vorgestellt. Sie ist geeignet für Gebinde mit Volumen von 2,5 bis 30 Liter. Die Traglast des Cobots wird allenfalls zum Drücken benötigt. Abgesehen vom geringeren Platzbedarf im Vergleich zu Etikettier-Maschinen dürfte ein Cobot hier flexibler sein – je nach Etikettgröße müssen lediglich Greifer und Programm gewechselt werden.

Das Video hat mir mal wieder zwei Aspekte von Cobot-Stationen vergegenwärtigt: Die Lösung kann scheinbar einfach sein (gemeint ist das Design des Greifers), auch wenn dahinter natürlich viel Ingenieurleistung steckt (Sondermaschinenbau). Diese Ingenieurleistung führt dazu, dass die gesamte Lösung deutlich mehr als der Cobot kostet. Dennoch ist absehbar, dass selbst im 1-Schichtbetrieb die Amortisation nach wohl 2 Jahren erfolgt sein wird. Die Produktseite ist hier aufrufbar.

Andere Lösungen rund um das Etikettieren

Natürlich gibt es auch andere Anbieter, auch mit Industrie-Roboter. Hinweisen möchte ich aber auch auf ganze andere Etikettier-Optionen. Akon hat beispielsweise Lösungen zum Etikettieren der folierten Palette entwickelt oder auch zum Eintüten von Etiketten in Versandtaschen. Letztlich ist alles möglich.

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Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Markt (-eintritt)/ Business Development und Finanzierung/ Förderungen. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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