Fallstudie: FANUC wird zum Wasserstrahlschneiden konfiguriert

Das Wasserstrahlschneiden ist eine Technik, bei der selbst härteste Materialen mit wenig Wasser aber hohem Druck exakt geschnitten werden können. Der Strahl ist so stark, dass er problemlos auch menschliche Gliedmaßen abschneiden könnte.

Opdra

In der Lebensmittelindustrie wird maschinell bereits geschnitten

Das erst Video zeigt wie konventionell geschnitten wird: D.h. der Artikel wird auf ein Band gelegt und durchläuft die Wasserstrahlen, worauf er exakt geschnitten wird ohne Beeinträchtigung der Schnittkanten. Dies ist aber z.B. bei Fleisch nur möglich, wenn es bereits vorbehandelt wurde (Knochen, Sehnen wurden entfernt).

Höherer Nutzen wenn ein Roboter schneidet

Seit dem ersten Besuch eines großen Fleischzerlegers, bei dem 1.000ende Mitarbeiter dicht gedrängt Schulter an Schulter händisch schneiden und zerlegen, frage ich mich, ob diese Tätigkeiten nicht zu automatisieren wären. Beispielsweise könnte ein Roboter mit einer Kamera ausgestattet werden und so völlig unterschiedlich große Fleischstücke zerlegen. Ginge dieses, kämen mittelfristig 1.000ende Roboter zum Einsatz.

Nun habe ich ein Video gesehen, in dem ein FANUC-Industrieroboter zum Einsatz für das Wasserstrahlschweißen konfiguriert wird. Er führt den Schneidkopf. Das Video stammt aus China – der große amerikanische Wettbewerber scheint primär auf maschinelle Lösungen zu setzen. Das chinesische Unternehmen setzt hingegen auf den Einsatz von Robotern. Hierdurch wird die Flexibilität erhöht und es werden wohl auch die Kosten gesenkt.

Wie ein Roboter dann in Aktion punktgenau schneidet und Löcher einfügen kann zeigt dieses Video am Beispiel eine ABB:

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Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Opdra beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Marktanalysen und Finanzierung/ Förderungen. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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