Fallstudie: Mobiler Cobot aus Universal Robots und MIR

Gerade Personen, die sich erstmalig für die Robotik interessieren, denken oft an die “ganz große” Lösung aus einem mobilen Roboter auf dem ein Cobot montiert ist. Diese wird auch “hybrider Cobot” genannt. Abgesehen davon, dass solch ein Einstieg in die Robotik direkt viel Geld kostet, sind die Möglichkeiten zu einer Vollautomatisierung häufig begrenzt. Irgendwo im Betrieb muß ein Mensch doch Hand anlegen oder es wäre schlicht zu teuer alles zu automatisieren. In diesen Fällen wird der Cobot schnell stationär und der mobile Roboter entfällt. Eine der Ausnahmen stellt die Verbindung vom Ende der Fertigung hin zum Lager dar. Für solch eine Anwendung ist dieses Video aus den USA repräsentativ. (Vergleichbare Lösungen gibt es auch in Deutschland).

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Kompletterlösung ermöglicht dank Zubehör Automatisierung

Zu sehen ist wie ein auf einem AMR von Mobile Industrial Robots montierter Cobot von Universal Robots Kleinteile handelt. Der mobile Roboter hat ausreichend Batterie um während einer ganzen Schicht autonom zu fahren und zugleich den Cobot zu versorgen. Die Kleinteile werden in entsprechende Boxen aufbewahrt. Die Boxen erkennt er anhand der aufgeklebten Codes. Da der Cobot die Entfernung der Boxen erkennt, kann er sie mittels seinen Boxenwerkzeugs hochheben. Da der Cobot später auch die Kleinteile entnehmen soll, ist in der Mitte des Tisches ein Werkzeugwechsler vorhanden. An dieser Station kann schnell und beliebig häufig der Greifer ausgetauscht werden. Problemlos machbar wären auch weitere Fahrten von der Fertigung zum Lager.

Alles kein Hexenwerk. Es bedarf nur einen Mitarbeiter mit Phantasie bzw. einen Experten, der sich einmal die bestehenden Abläufe anschaut. Diese Lösung dürfte weniger als 100.000 € gekostet haben bei einer Nutzungsdauer von etwa 20.000 bis eher 30.000 Stunden.

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In eigener Sache/ Werbung

Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Opdra beteiligt. Er berät KMU rund um Robotik – bis zu 50% Förderung der Beratung sind möglich. Permanent auf der Suche nach interessanten Lösungen hat er schon hunderte Applikationen gesehen. Aus diesem Grund gehören auch Großunternehmen zu seinen Kunden, die zwar über Know how verfügen, aber nicht den gesamten Markt kennen. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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