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Mitsubishi stellt sehr genauen und flinken Cobot vor

Neben Startups schenken auch immer mehr klassische Hersteller von Industrierobotern der Mensch-Roboter-Kollaboration ihr Augenmerk. Der japanische Mischkonzern Mitsubishi, der schon seit Jahren kleinere Industrieroboter anbietet, hat nun einen Cobot mit einer Wiederholgenauigkeit von 0,03 mm vorgestellt. Dieser Wert wird von Universal Robots beim URe 3 erreicht (andere URe-Modelle 0,05 mm) und sonst vor allem  von wenigen anderen Anbietern (z.B. hochpreisig ABB oder Bosch). Der Wert ist umso bemerkenswerter, wie der MELFA Assista 32 kg wiegt. Bei einer Reichweite von 910 mm kann er 5 kg heben und dies auch in rauheren Umgebungen (IP 54). Er kann auch mit NSF H1–Fetten betrieben werden und ist somit für die Lebensmittelindustrie geeignet. Laut Hersteller sind Mitsubishi-Roboter für einen 10 jährigen Einsatz ausgelegt.

Durch die sich ändernden Farben seines Beleuchtungsrings informiert er den Worker gut sichtbar aus der Ferne über seinen aktuellen Zustand. In direkter Zusammenarbeit mit dem Menschen ist er sensitiv und läßt sich leicht programmieren. Einerseits direkt am Arm mittels Tasten (z.B. für einfachere Anwendungen) und andererseits z.B. über ein Tablet. Die visuelle Software ist Windows 10 kompatibel. Für echte kollaborative Tätigkeiten – also „Hand in Hand mit dem Menschen“ – läßt sich seine Geschwindigkeit per Knopfdruck reduzieren.

Wie das Video zeigt, ist der Cobot wirklich einfach zu programmieren, wendig und fix. Der Preis liegt im unteren fünfstelligen Niveau. Somit lohnt es sich den Roboter näher anzuschauen.

Weitere Infos gibt es auf der Website des Anbieters.

In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs steht für Marktrecherchen oder auch einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder per Telefon auf Basis von Fotos/ Beschreibungen zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist  eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm. Dazu kennt er sich bestens mit den KfW-Corona-Programmen aus (incl. Ausnahmeregelungen).