Nachhaltigkeit durch Robotik: Wasserleitungs-Inspektion

Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Umso erstaunlicher ist, dass der nachfolgend gezeigte Ansatz in Deutschland offenbar noch nicht verfolgt wird. Dafür aber in Frankreich, das dank umfangreicher Förderungen über sehr gute Robotik-Startups verfügt.

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Von Korsika in die Welt

Auf Korsika 2018 gegründet und dann auf´s Festland nach Aix-en-Provence umgezogen, hatte Acwa Robotics bei der CES 2023 den vielleicht ersten großen Auftritt. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 14 Mitarbeiter. Bislang dürfte es rund 2 Mio. Euro erhalten haben.

Vom Grundansatz verbindet das Unternehmen bestehende Technologien wie Inspektion und Kartierung mit guter Mechanik. Es hat einen Roboter entwickelt, der Wasserleitungen durchfährt und hierbei Lecks aufspürt. Denn fast immer wenn weltweit über Trinkwasserknappheit berichtet wird, werden hierfür zwei Gründe genannt: Zu wenig Niederschlag (Klima) und undichte Leitungen. Beide Ursachen treffen gerade auf Las Vegas, die Gastgeberstadt der CES, zu.

Das Beispiel zeigt, dass Robotik nicht nur den Fachkräftemangel, sondern auch ganz andere Alltagsprobleme lösen kann. In Sibirien entweichen übrigens große Menge Gas durch undichte Pipelines. Bislang hat es nicht sonderlich interessiert, vielleicht ist der Acwa-Roboter auch hierfür eine Lösung. Der nächste Schritt könnte ein “Flicken” der Löcher sein. Reduziert man die entweichende Menge um 50% wäre ja schon viel gewonnen. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.

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In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Opdra beteiligt. Er beantwortet Unternehmen die Frage, ob und wie ein Roboter bei Ihnen eingesetzt werden könnte (Erstanalyse samt Empfehlung). Dies in den Großräumen Trier und Lüneburg sowie Ostdeutschland ohne Leipzig/ Berlin für 700 € netto, im restlichen Deutschland zu einem Pauschalpreis von 1.750 € netto (incl. Anreise). Der niedrige Preis ist dank Förderung möglich. Permanent auf der Suche nach interessanten Lösungen hat er schon hunderte Applikationen gesehen. Aus diesem Grund gehören auch Großunternehmen zu seinen Kunden, die zwar über Know how verfügen, aber nicht den gesamten Markt kennen. Für Unternehmen ab 250 Mitarbeitern oder solchen mit Sitz in Österreich oder Schweiz gilt der Pauschalpreis nicht. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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