ProBot: Forschungsprojekt zur Einführung von Cobots

In Wahlkampfzeiten werden gerne die deutschen Unternehmenssteuersätze mit denen im Ausland verglichen. Unterschlagen wird dabei, dass in Deutschland gerade KMUs häufig großzügig gefördert werden. (Direkte Roboter-Investitionen derzeit allerdings nur bedingt – vor allem über Digital Jetzt.) Eine Art der Förderung können Zuschüsse für komplexe Forschungsprojekte sein. Typischerweise schließen sich für diese mehrere Unternehmen sowie Hochschulen zusammen. Bezahlt wird dann unter der Aufsicht des Projektsträgers i.d.R. 50% des Aufwandes. Da die Hochschulen 100% ihrer Aufwendungen erstattet bekommen, erhalten die beteiligten Unternehmen grob 40% ihrer Aufwendungen ersetzt.

ProBot: Verbundprojekt mit ArtiMinds

Ein solches Forschungsprojekt stellt ProBot dar. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines virtuellen Diagnosekoffer zur Identifizierung der möglichen Schnittstellen für die Einführung von CoBot-Lösungen. Dieser Diagnosekoffer soll detaillierte, einfach anwendbare und firmenspezifisch anpassbare Planungs- und Entscheidungshilfen beinhalten. Diese sollen eine genaue Analyse der Ausgangsbedingungen und fundierte Abschätzung der CoBot-Einsatzvarianten ermöglichen. Beteiligt an diesem Projekt sind Cobot-Profis wie ArtiMinds oder robodev, aber auch eher Roboter-ferne Unternehmen wie die Rauch Landmaschinenfabrik oder der Modell- und Formenbauer Maus. Der praktische Bezug wird so gewährleistet.

Das Video zeigt erste Ergebnisse.

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In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Markt (-eintritt)/ Business Development und Finanzierung/ Förderungen. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von Guido Bruch (das Buch ist allerdings bereits 2 Jahre alt und daher nicht mehr ganz aktuell). Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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