Agrar-Robotik: Extremes Potential dank Inhouse Farming

Deutschland steht womöglich vor einem kaum beachteten Paradigmen-Wechsel: Durch die neue Regierung verlieren die Landwirte ihre Fürsprecher. Gleichzeitig leidet die Branche seit Jahren unter einem Mitarbeitermangel und auch den klimatischen Veränderungen. Laut Umfrage empfehlen nur 35% der Landwirte ihren Kindern eine Übernahme des Hofes.

Während in Deutschland Inhouse-Farming m.W. noch keine Rolle spielt, nimmt der Anteil der Inhouse-Farmen in den USA zu. Vor allem in Asien auch in Form von Vertical Farming (mehrere Etagen/ gilt auch für Tierzucht – in China gibt es ein 12 stöckiges Schweinehochaus). Inhouse-Farming bietet den Vorteil der absoluten klimatischen Regulierung, Ressourcen-Effizienz (Wasserkreislauf – wichtig z.B. in Kalifornien oder Texas) und der leichteren Automatisierung. Durch den Verzicht auf schwere Landmaschinen und kürzere Transportwege ist zudem die Co2-Bilanz besser.

Das mit über 100 Mio. US-$ finanzierte und 2015 gegründete US-Unternehmen Iron Ox entwickelt passende Roboterarme, mobile Roboter und setzt natürlich auf KI. Die Entwicklungen erfolgen für den Eigenbedarf. D.h. das Unternehmen betreibt selber Gewächshäuser. Ein interessantes Geschäftsmodell, wie ich finde. Es ist klar, sollte sich Iron Ox mal öffnen und an dritte verkaufen, haben es typische Cobot- und Robotik-Anbieter es schwer.

Nicht im Video zu sehen ist der neue mobile Roboter für Gewächshäuser, der Grover.

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Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Markt (-eintritt)/ Business Development und Finanzierung/ Förderungen. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von Guido Bruch (das Buch ist allerdings bereits 2 Jahre alt und daher nicht mehr ganz aktuell). Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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