Fallstudie: Großpalettierung mit Cobots

Wird der Mensch beim Palettieren durch einen Cobot ersetzt, wird i.d.R. “nur” Geld gespart und der Mitarbeiter spart sich das Bücken. In diesem Video geht es aber um mehr: Einerseits spart sich der Mensch das permanente Heben von schweren Gewichten und noch dazu wird wohl die benötigte Fläche deutlich reduziert. Denn bei der im Video zu sehenden Taktzeit und Gebindegewichten von 5 kg waren zuvor mindestens vier Arbeitsplätze notwendig.

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Konkret hat die britische Firma Reeco eine Station mit zwei integrierten Omron-Cobots entwickelt. Jeder der beiden Cobots kann 14 kg heben und hängt an der Decke. Kopfüber-arbeiten können bekanntlich nicht alle Roboter. Das Unternehmen bezeichnet sich selber als Europas Nr. 1 i.S. Automation mittels Cobot. Ich weiß nicht ob es stimmt, es zeigt aber einmal mehr, dass die EU ohne das Vereinigste Königreich technologisch ärmer ist.

Die Anlage Case Packer CP1200 wurde für Betriebe entwickelt, bei denen die Kartonverpackung ein Kernprozess des Unternehmens ist, d.h. wohl sie ist nicht ganz preiswert. Die Station bietet also einen verbesserten Durchsatz. Das Design des Systems ermöglicht eine einfache Modifikation, um es an Kartonverpackungsmuster und Durchsatzanforderungen anzupassen, während es kompakt bleibt und Platz spart.

Der Case Packer ermöglicht das Verpacken von Trays und Kartons. Produkt und Behälter kommen an einem Ende der Zelle über ein Förderband an, die Cobots verpacken dann gemäß der gewünschten Spezifikation, bevor die verpackten Artikel ihre Reise entlang der Verpackungslinie fortsetzen, um sie mit Klebeband zu versiegeln, zu etikettieren, zu palettieren usw.

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Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Opdra beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Marktanalysen und Finanzierung/ Förderungen. Mehr zu seiner Person finden Sie hier

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