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Holzverarbeitung

Fallstudien: Cobot-Einsatz in einer Schreinerei (Tischlerei)

Der Blog hat es sich zum Ziel gesetzt die Robotik zu fördern. Hierzu sollen auch Unternehmen an die Cobots herangeführt werden. Dies gelingt m.E. am ehesten mit Fallstudien mit denen sich ein Unternehmen identifizieren kann. Zudem können selbst erfahrene Integratoren so ab und zu etwas lernen, z.B. eine finidge Lösung übernehmen.


Cobots sind in vielen Handwerksbetrieben einsetzbar

Cobots eignen sich ideal für Handwerksbetriebe. Denn sie sind einfach in der Handhabung, günstig in der Anschaffung und übernehmen gerne unergonomische Aufgaben. Sie erhöhen letztlich auch die Attraktivität des Arbeitgebers für Bewerber. Das erste Video zeigt gleich drei Lösungsansätze in einer Schreinerei. (Zwischen einer Schreinerei und Tischlerei bestehen übrigens wohl nur geringe Unterschiede.) Der erste Fall ist noch relativ gewöhnlich (Cobot poliert/ schleift). Der zweite im Video enthaltene Einsatz ist schon cleverer: Der Cobot schleift die Kanten der Holzplatte indem er sie gegen das maschinelle Schleifband hält. Im dritten Fall entnimmt er Holzplatten einfach dem Band und stapelt sie.

Reichweite und Traglast sind zu beachten

Gut zu sehen im Video ist die Notwendigkeit einer gewissen Reichweite. Hinzu kommt auch eine Mindest-Traglast. Einerseits um die Platten heben zu können und dann auch um Druck beim Schleifen ausüben zu können. (Der gezeigte Cobot ist von Omron/ Techman. Seine Kamera kommt m.E. nicht zum Einsatz.)

Cobot graviert

Im zweiten Video kommt das kleinste Modell des Marktführers Universal Robots zum Einsatz. Hier wird mit Hilfe einer Software von RoboDK graviert. Wenn der Cobot nur diese Aufgabe zu erledigen hat, reicht er völlig aus. Für die zuerst gezeigten Aufgaben wäre er nicht geeignet, dafür ist er aber auch wesentlich günstiger. Ansonsten wäre beides möglich: Der oben gezeigte Cobot graviert auch oder ein größeres Modell von Universal Robots oder einem anderen Hersteller schleift und stapelt.

Stich- und Kreissägen sind kein Problem

Natürlich könnte ein Cobot Platten auch einer Stichsäge etc. zuführen, wie nachfolgend zu sehen ist. Eine langsamere Geschwindigkeit (teilweise Sicherheitsauflage) ist übrigens i.d.R. unproblematisch da ein Cobot die Zeit während der Pausen seiner menschlichen Kollegen oder auf Nacht aufholen kann. In diesem Beispiel hier reicht es ja, ihn mit Material zu versorgen, das er abarbeitet.

Leimen geht ebenfalls

Leimen geht auch und der Schreinerei ist „glücklich über seinen Cobot“. Der im Video gezeigte Fall ist auch Teil einer PDF.

Förderung ist denkbar

KMU, die einen Cobot kaufen wollen, können versuchen eine staatliche Förderung zu erhalten. Infos über den echten Zuschuss „Digital Jetzt“ gibt es beim Deutschen Robotik Verband. Die zuständige Fachgruppe Finanzierung & Förderung wird vom Autor dieses Artikels betreut, so dass er auch gerne für Fragen zur Verfügung steht.

Tipp: Unter den Veranstaltungshinweisen der Website befinden sich immer wieder welche für Handwerksbetriebe.

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In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Opdra beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Marktanalysen und Finanzierung/ Förderungen. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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