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Han´s/ Neura Robots: Erste Infos zu den neuen Cobots „Engineering in Germany“

David Reger, Geschäftsführer der Han´s Robots Germany GmbH, hat einen ersten Blick auf die neuen Roboter seiner Firrma gewährt. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der chinesischen Han´s Robots, die die Elfin-Reihe herausgebracht hat. Von Elfin grenzt sich Han´s Robots Germany jedoch ab. Die in Deutschland selbstentwickelten Roboter firmieren unter der Marke „Neura Robotics“, die erst vor kurzem geschützt wurde. Han´s wurde als Investor bezeichnet, doch sei man unabhängig. Daher werde sich das Unternehmen in Neura Robotics umbenennen.

Am Anfang werden zwei Cobots angeboten: Lara 5 mit einer Traglast von 5 kg bei einer Reichweite von 80 cm und Lara 10 (10 kg/ 100 cm).  Die Cobots sollen natürlich besonders sensitiv und einfach zu bedienen sein und gehören zu den wenigen Roboter mit IP 67. Jede der sechs Achsen hat Kraft-Momenten-Sensoren. Die Cobots sollen günstiger sein als die bisherigen auf dem Markt gängigen! Sehr beachtlich ist die Höchstgeschwindigkeit von über 16 km/h (4,5 m/Sec.). Ergänzt wird die besonders günstige und bald verfügbare Serie Lara im Laufe des Jahres 2021 durch Mira. Auf Grund seiner Sensorik soll dieser Cobot Menschen rechtzeitig erkennen und so auch in seiner Nähe seine Geschwindigkeit auskosten können. Der Cobot reagiert quasi „antimagnetisch“ – er weicht vom Menschen ab. Ist der Mensch wieder außerhalb der Bahn, wird wieder Fahrt aufgenommen. Ob dies in Deutschland so möglich sein wird, ist mir nicht bekannt (Arbeitsschutz). Auf jeden Fall erkennt Mira den Menschen vor dem Kontakt!

Eine echte Innovation ist die vorhandene Spracherkennung. Offenbar aus Sicherheitsgründen wiederholt der Cobot stets den Befehl und wartet auf dessen Bestätigung. Dies dauert natürlich ein wenig, ist aber dennoch hilfreich, wenn der Nutzer z.B. die Hände nicht zur Verfügung hat oder lieber redet. Der Dialog erfolgt auf Englisch.

Die Bilderkennung scheint ebenfalls ausgereift zu sein und über weitere Features zu verfügen.

Ergänzt werden die Cobots durch einen mobilen Roboter („Mira“) mit einer Traglast von 1.500 kg und den beachtlichen Maßen 91 x 153 cm. Die Geschwindigkeit von 7 km/ h (2 m/Sec.) ist ordentlich. Lara und Mira können zu einem hybriden Cobot verbunden werden.

Spannend wird sein, wie Lara & Mira vertrieben werden sollen. Während der Präsentation wurden potentielle Partner gebeten sich zu melden. Der kolporierte niedrige Preis ruft hingegen eher nach einem Direktvertrieb via Internet.

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In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen bei den Fragen Markt/ Business Development und Finanzierung (gerade bei Bankgesprächen kann er durch seine Marktkenntnis als „neutraler“ Dritter punkten). Er steht zudem potentiellen  Anwendern für einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder per Telefon auf Basis von Fotos/ Beschreibungen zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm. Dazu kennt er sich bestens mit den KfW-Corona-Programmen aus (incl. Ausnahmeregelungen).