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HORST – die preisgünstige Alternative zu Cobots?

Zügig vergrößtert das erst 2017 gegründete Konstanzer Startup fruitcore robotics sein Produktportfolio. Seine kleinen Roboter (ab 10.000 €) sind flink, sehr günstig und vor allem auch einfach zu bedienen. Da überrascht es nicht, dass die Firma nicht nur den Industrieroboter-Herstellern wie Kuka Konkurrenz machen will, sondern auch im Cobot-Bereich wildert. Wer bei Google nach „Franka panda“ sucht, erhält eine Anzeige von fruitcore (Sreenshot), d.h. die Marketing-Abteilung von fruitcore hat als Keyword bei Google Ads „panda“ hinterlegt:

Die Traglast von – je nach Modell und Geschwindigkeit – 2 kg bis 10 kg entspricht der gängigen Cobot-Spannbreite, die Reichweite bis maximal 140 cm ist häufig ausreichend und die Wiederholgenauigkeit von 0,05 mm sehr gut. Ungewohnt ist der mächtige Standfuss, der entsprechend viel Platz benötigt. Das hohe Gewicht (bis zu 75 kg) kann im Vergleich zu den kollaborativen Robotern ebenfalls einen Nachteil darstellen. Da nach eigener Aussage Anwendungen dank der komfortablen graphischen Oberfläche binnen maximal 30 Minuten zu programmieren sind, verbleibt als Hauptnachteil das Gefährdungspotenzial beim Auftreffen auf den Menschen. Nun, für die direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen eignet sich die Horst-Familie nicht, diese wird aber auch nur selten verlangt. Für das parallele Arbeite in Nachbarschaft gibt es mit der mobilen, ab 3.000 € erhältlichen Roboter-Basis eine interessante Lösung. Diese ist optional mit einem 2D-Laserscanner aufrüstbar, der die nähere Umgebung zu 360 Grad überwacht und somit HORST stoppen kann wenn sich wirklich ein Mensch nähert.

Auf jeden Fall ist fruitcore näher am Zielkunden, den KMU, als viele Cobot-Anbieter: Die Website ist auf deutsch und sehr transparent incl. Angabe von Preisen. Zudem verfügt das Unternehmen zwischenzeitlich über 75 Mitarbeiter und somit auch über genügend Manpower um vor Ort zu helfen und bietet dies auch an.

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In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs steht für Marktrecherchen oder auch einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder per Telefon auf Basis von Fotos/ Beschreibungen zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist  eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm. Dazu kennt er sich bestens mit den KfW-Corona-Programmen aus (incl. Ausnahmeregelungen).