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Reinigungsroboter mit AIV-Eignung

Das schweizer Startup KEMARO hat im Zuge einer Finanzierungsrunde Geld für den Markteintritt erhalten. Sein Produkt ist der erste vollautomatische Industriereinigungsroboter. Er fährt autonom Hallen ab und reinigt deren Böden. Das Interessante: Dank seiner KI braucht er nicht angelernt zu werden, sondern orientiert sich von Beginn an selber und akzeptiert auch Änderungen in der Halle. Der Raum wird dabei permanent kartiert. Der Schmutz wird über ein Bürstensystem in den 40 Liter grossen Schmutzbehälter befördert. Die integrierte Staubabsaugung reinigt den Staub aus der aufgewirbelten Luft, um so die generelle Staubbelastung zu reduzieren. Pro Stunden können 1.000 qm gereinigt werden. Der Akku reicht für 2 Stunden.

Auf die Frage nach der Rentabilität verweisen die Gründer darauf, dass eine 10.000 qm große Halle pro Jahr Reinigungskosten von knapp 50.000 € verursacht (strenggenommen Franken, doch ist der Unterschied Franken zu Euro gering) und sich die Kosten mit einem KEMARO halbieren lassen. Der Kaufpreis wäre häufig in weniger als einem Jahr verdient. Dies läßt auf einen Kaufpreis zwischen 20.000 und 30.000 € schließen. Ich kann mir vorstellen, dass mit relativ wenig zusätzlichem Aufwand dieser Roboter in einen AIV/ AMR „gepimpt“ werden könnte, z.B. alles etwas größer, zweite Achse – dafür Entfall Reinigungtools. Gut, er wäre nur für einfachere Anwendungen geeignet (Fleetmanagement würde fehlen), aber immerhin.

Umgekehrt stellt sich eine andere Frage: Macht es Sinn für die mobilen Roboter von MIR oder Omron als Zubehör eine Reinigungseinheit anzubieten? Die Roboter könnten eine Art „Schneepflug“ vor sich herschieben.  In ihre freier Zeit könnten diese mobilen Roboter dann die Halle reinigen und sich so noch schmeller amtortisieren.

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Der Autor dieses Blogs steht für Marktrecherchen oder auch einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder per Telefon auf Basis von Fotos/ Beschreibungen zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist  eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm. Dazu kennt er sich bestens mit den KfW-Corona-Programmen aus (incl. Ausnahmeregelungen).