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Komplexer Cobot-Einsatz in der Serienfertigung bei Ford

Grundsätzlich gelten MRK als ehr zu langsam für die große Serie. Bei Anwendungen wie Pick-and-Place erweisen sich Scara- oder Delta-Roboter bei größerer Stückzahl als geeigneter. Was aber, wenn eine schwer händelbare Tätigkeit bisher vom nicht schnellen Menschen durchgeführt wurde? Dann ist der Cobot fast unschlagbar, wie eine gemeinsame Fallstudie der Firmen Ford, Kuka und Dürr zeigt. Kuka schreibt hierzu: „Während der Werker die konventionellen Scheinwerfer einstellt, justiert der Cobot KUKA LBR iiwa die schwer erreichbaren Nebelscheinwerfer. Das innovative Konzept überzeugt. Bereits in vier Scheinwerfer-/Fahrassistenzsystemprüfständen des neuen Ford Focus C519 setzen die Ford Werke in Saarlouis jeweils zwei Leichtbauroboter KUKA LBR iiwa ein.“

Ich denke, dass jeder der vier Prüfstände deutlich über 100.000 € gekostet hat – dennoch rechnet sich das Ganze. Neben den MRK enthalten die Prüfstände Kameras, MRK-fähige Aluminium-Schwerlastportale von Dürr Assembly Products und natürlich die anspruchsvolle Programmierung.

Hinweis: Vor dem Video ist Werbung geschaltet – Kuka achtet offenbar nun auf jeden Cent:

 

Der Autor dieses Blogs steht für Marktrecherchen oder auch einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung zur Verfügung (Detail) um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht.