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Preisrekord: Echter Cobot für nur 6.000 €

Nachdem zuletzt die „mittels Trick“ günstigen Roboter (8.000 €) der französischen Firma MIP-Robotics vorgestellt wurden, wird nun auf das Gerät der Mensch-Roboter-Kollaboration der englischen Firma Automata verwiesen. „EVA“ so der Name des Modells, wurde bei der Hannover Messe vorgestellt. Mit 6 Achsen und einer Reichweite von 60 cm können 1,25 kg gehoben werden. Die geringe Traglast sowie das verwendete Plastik erlauben ein Eigengewicht von nur 9,5 kg – in einem Video wird dieses dadurch hervorgehoben, dass eine Frau den Cobot aus dem Karton nimmt. Die Installation soll lediglich 15 Minuten dauern und ebenso einfach wie die Programmierung sein. Das Gerät erscheint insbesondere für großvolumige Einsätze geeignet, z.B. das Testen von Handy-Displays oder aber die Automatisierung von bislang massenhaft händisch erledigten Aufgaben (z.B. Krabbenpulen). Denn beim Einsatz von einigen Hundert Roboter macht sich eine Preisersparnis von einigen 1.000 € je Gerät direkt bemerkbar.

Da der Cobot derzeit im eigenen Online-Shop (Lieferzeit 3 Monate) für 4.999 britische Pfund angeboten wird, hängt sein Euro-Preis vom Wechselkurs ab (aktuell < 6.000 €). Im Gegensatz zum oben erwähnten MIP-Ansatz sieht „EVA“ wie ein vollwertiger Roboter aus.

Auf der Zubehör-Seite werden derzeit vier verschiedene Greifer (2-Finger, Pick-up, Vakuum – auch von Schunk) angeboten.

Nachtrag (06.11.19): Seit vorgestern kostet der Cobot 8.000 Pfund.

Nachtrag:
Die Süddeutsche berichtete Mitte Mai 2019 über das Unternehmen.

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Der Autor dieses Blogs ist zertifizierter Bafa-Berater (Bundesbehörde). Die Bafa finanziert seit dem 03.04. von durch Corona in Schwierigkeiten geratene Unternehmen Beratung zu 100% bzw. bis 4.000 € netto. Aus der Betriebswirtschaft kommend, besteht eine hundertfache Erfahrung in der Ermittlung des Liquiditätsbedarf und der Darstellung der Kapitaldienstfähigkeit. Ab 2015 kam die Robotik hinzu. Daher ist eine vom Staat finanzierte „Doppel-Beratung“ (Finanzierung & Robotik) – auch am Telefon – jetzt möglich. Alternativ auch eine „Einzel-Beratung“. Der Staat bezahlt sie. Details und Links finden Sie hier.

Das Standardbuch „Einführung in die Mensch-Roboter-Kollaboration“ stammt ebenfalls aus seiner Feder.