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Cobot-Steuerung mit Gedanken?

In der letzten Folge des Tatort-Ludwighafen (Titel „Maleficius“) ging es u.a. um KI und Robotik. Der Fokus galt Operationsroboter, gezeigt wurde aber auch die Forschung.

Ich denke, der Ansatz der Steuerung durch Gehirnimpulse macht Sinn um die Folgen von Behinderungen zu mindern. Beispielsweise forscht BrainRobotics daran, wie amputierte Hände (fast) gleichwertig ersetzt werden können. Als typische Unterstützung in der Fertigung etc. halte ich den Ansatz der Steuerung via Gedanken für komplex und letztlich für übertrieben.

Zielstrebender erscheinen mir hier einfachere Lösungen beispielsweise via „Alexa“: Worker gibt Befehl an „Alexa“, die via Cloud in Programm-Code übersetzt. Hier gibt es bereits einige Ansätze; auch in Deutschland. Voraussetzungen für das Gelingen wären eine schnelle Datenübertragung (je nach Anwendung wird auch 5G notwendig sein) und moderate Cloud-Kosten. Wenn beides gegeben ist, kann der Ansatz der Sprachsteuerung gerade für Handwerker hochinteressant sein. Sie erhielten in der Tat eine dritte Hand. Dies erst recht, wenn der Handwerker in einen Hybrid-Cobot investiert und dieser vielleicht auch robustere Umgebungen befahren kann.

Ein anderer Ansatz wäre Robotersteuerung über Gesten, wie ihn Schunk auf der Automatica 2018 vorgestellt hat. Dieser Ansatz macht aber wohl vor allem für´s Teachen Sinn, nicht aber für eine kooperative Arbeit, da dann ja die Arbeitskraft der Personal ausfällt. (Im Kurz-Video ahmt der Roboter – zeitversetzt – die Bewegungen der blonden Frau am Bildschirm nach.)

Der Autor dieses Blogs steht für  einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder auch für Marktrecherchen zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht.