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Deutsches Startup macht Boston Dynamics zum Pazifisten

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Wer Videos der sich wie ein Mensch bewegenden oder wie Hunde laufenden Roboter von Bosten Dynamics sieht, denkt fast automatisch an Kampfmaschinen. In der Tat wurde nach der Gründung 1992 zunächst für das amerikanische Militär gearbeitet. Jüngst stand das Unternehmen gleich zweimal im Rampenlicht. Einmal durch ein neues Video mit tanzenden Robotern und dann durch seinen Verkauf an Hyundai. Für 50% der Aktien erhielt der Verkäufer, die japanische Softbank, optisch eher bescheidene 680 Mio. Euro. So toll die Roboter anzuschauen sind, muß man sie auch verwenden können – außerhalb des Militärs. Als Ersatz für einen lebenden Wachhund sind 70.000 US-$ doch viel. Somit besteht die Frage des realen Einsatzes.

Diese Aufgabe löst das Darmstädter Startup Energy Robotics. Das durchaus schon erfahrene Team erhielt jüngst 2 Mio. Euro Venture-Capital von Earlybird und von Paul Achleitner (Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank) und anderen Privat-Investoren. Zusammen mit Robotern von Boston Dynamics oder auch Dritten kann Energy Robotics mittels seiner Software große Industrieanlagen (z.B. Öl- und Gasanlagen) überwachsen. Zitat „Energy Robotics bietet die erste kommerziell verfügbare Softwareplattform, die ein Hardware-unabhängiges Roboterbetriebssystem, cloudbasiertes Flottenmanagement und KI-getriebene Datenanalyse für industrielle Anwendungen zusammenführt. Mit dem neuen Investment plant das Darmstädter Team die Weiterentwicklung ihrer Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung sowie den Ausbau des Produktportfolios in Richtung Plattformökonomie und Robot-as-a-Service. Damit gestaltet das Unternehmen den Wandel, ausgelöst durch autonome, intelligente Roboter, an vorderster Front mit.“
Da diese Inspektions-Aufgaben bislang von Facharbeitern oder Ingenieuren durchgeführt wurden, dürfte die Amortisationszeit gut sein. Zudem geht es nicht zwingend um Rationalisierung, sondern auch um Arbeitssicherheit, wie im Video betont wird.

Übrigens stellt Energy Robotics ein, wobei auch im Home-Office fern vom Firmensitz gearbeitet werden kann (Link).

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In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen bei den Fragen Markt/ Business Development und Finanzierung (gerade bei Bankgesprächen kann er durch seine Marktkenntnis als „neutraler“ Dritter punkten). Er steht zudem potentiellen  Anwendern für einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder per Telefon auf Basis von Fotos/ Beschreibungen zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm. Dazu kennt er sich bestens mit den KfW-Corona-Programmen aus (incl. Ausnahmeregelungen).