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MOTEK 2019 – Besuch 2/2

Verschiedene Aussteller, u.a. Stäubli, aber auch MRK-Systems, hatten einen Industrieroboter in AirSkin eingetütet um so die Möglichkeit des Arbeitens neben einem Menschen ohne Zaun darzustellen. Berührt der Arbeiter die Haut, hört der Roboter sofort auf sich zu bewegen.

Der Markt der Kleinst-Roboter scheint attraktiv zu sein. Nachi stellte einen sechsachisgen Kompaktroboter mit einer Reichweite von nur 35 cm und einer Traglast von 1 kg vor. Der Leichtbauroboter eignet sich für schnelle Anwendungen und ist noch dazu sehr flexibel ist.  Yaskawa hat ein vergleichbares Modell schon länger im Angebot:

Isra Vision, Spezialist für optische Oberflächenkontrolle, kontrollierte die Beschaffenheit eines Motorrads mittels eines Industrieroboter. Da stellt sich die Frage, warum mit diesem und nicht mit einem Cobot:

Der bereits vor der MOTEK vorgestellte UR16e von Universal Robotics, der mit einer Reichweite von 90 cm bis zu 16 kg tragen kann, war ebenfalls im Einsatz:

Vor geladenem Publikum fand in der MOTEK-Woche auch der Bayerische Digitalgipfel 2019 statt. Franka Emika-Gründer Prof. Haddadin hob hervor, dass die Bayerische Staatsregierung bislang alle Versprechen eingehalten habe. Vielleicht in diesem Kontext ist die Ankündigung der bayerischen Regierung zu sehen, 100 neue Professuren für Künstliche Intelligenz zu schaffen. Diese Zahl entspricht genau der der Bundesregierung im Rahmen der KI-Alternative für ganz Deutschland. Es kann davon ausgegangen werden, dass ein beachtlicher Teil der neuen bayerischen KI-Professuren der Robotik nutzen werden.

Beim Digitalgipfel vertreten war auch das Münchner Startup Kinexon. Dachte ich bislang, dass man mit Sensorik in der Industrie 4.0 das Geld verdienen kann, wurde ich eines besseren belehrt: Kinexon ist stark im Sport unterwegs und misst z.B. bei Fußballspielen alles Mögliche. Dies so erfolgreich, dass man heute bereits über 200 Mitarbeitern an mehreren Standorten verfügt.

Der Autor dieses Blogs steht für  einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder auch für Marktrecherchen zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist  eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm.