Neuheit: Flexibler Cobot-Einsatz dank Referenzsystem

Unternehmen habe es nicht leicht. Auch in Zeiten von Arbeitskräftemangel nimmt die Produktvielfalt zu und hat ein Produkt Erfolg, muß kurzfristig mehr hergestellt werden. Oder aber natürlich wenn ein Kunde erfreulicherweise einen größeren Lohnauftrag vergibt. Um diese Herausforderung zu stemmen eignet sich ein Cobot sehr gut, wie diese Fallstudie zeigt. Vorausgesetzt er kann noch flexibler als üblich eingesetzt werden.

FlexxReference ermöglicht Umstellen eines Universal Robots

Wie geht das? Der Cobot wird einfach von einem Arbeitsplatz zum nächsten geschoben. Hierfür ist er auf einem Wagen montiert. Am neuen Arbeitsplatz gibt es einen Referenzpunkt (vgl. 1:12). Dort wird der Cobot referenziert (Foto oben), so dass der Cobot mittels der neuen “Orientierung” schnell wieder arbeiten kann. Dieses Referenzsystem ist eine Entwicklung der US-Firma Flexxbotics und erlaubt eine Genauigkeit von 1 mm. Laut Werbung soll so jeder Bediener ermöglicht werden den Cobot umzustellen. Das Referenzsystem basiert aus einem Mix aus Hard- und Software. Flexxrobotics ist ein Startup, das kürzlich 2,9 Mio. US-$ erhielt.

Lediglich zwei Cobots decken im hier vorgestellten Betrieb nun rund ein Dutzend Applikationen ab. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ein Mitarbeiter ansonsten etwa 6 unterschiedliche Tätigkeiten ausüben müßte. Dies setzt schon eine gewisse Qualifikation voraus.

Die genaue Funktionsweise kann der Website von Universal Robots, die das Eco-System vorstellt, entnommen werden.

Extrem schnelle Rentabilität im Fallbeispiel

Der ROI war mit 15 Wochen wiederum zu schnell. Meine Meinung ist bekanntlich, dass Cobots zu günstig sind. Sie würden auch gekauft wenn sie um einiges teurer wären. Kaum ein Unternehmen hat etwas anderes als einen Cobot mit solch kurzer Amortisationszeit. Dabei erhöht ein Cobot auch noch die Flexibilittät – ganz im Gegensatz zu so manchner Maschine – und hat auch eine ordentliche Nutzungsdauer.

Zum Fixierprodukt der Firma Flexxbotics:

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Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Opdra beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Marktanalysen und Finanzierung/ Förderungen. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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