fbpx

Preiswerte & leistungsfähige chinesische Greifer

Zur Philosophie dieses Blogs gehört es, immer wieder preiswerte Lösungen vorzustellen. Hierbei handelt es sich häufig um solche aus China. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass viele KMU keine teure Lösung akzeptieren. Die hier vorgestellte Hardware ist nicht getestet, sondern es wird davon ausgegangen, dass die Herstellerangaben mehr oder minder stimmen. Wer sicherstellen will, dass er definitiv die angegebene Genauigkeit/ Geschwindigkeit etc. erhalten wird, sollte vielleicht einen bewährten (deutschen) Hersteller bevorzugen. Ansonsten kann hier das Gleiche wie für einen Pendler gelten: Wer sein Auto nur moderat nutzt, kommt für 30 Minuten am Tag sicherlich mit einem preiswerten Wagen mit simpler Ausstattung aus. Wer hingegen im Außendienst tätig ist und dessen Arbeitsplatz quasi das Auto ist, sollte mehr Wert auf Aussstattung und Qualität legen. Dies zur Einleitung.

Das chinesische Startup DH-Robotics bietet zwei interessante und zugleich preiswerte Greifer an. Der 2-Finger-Greifer AG-95 soll etwa 3.000 € kosten, kann bis zu 3 kg heben. Er hat eine Hubweite von 95 mm, eine Greifkraft von 15-95 N (zum Vergleich Weiss Robotics: 15-200 N) und  Schließgeschwindigkeit von 190 mm/s. Die Wiederholgenauigkeit beträgt 0,03 mm. Derzeit besteht plug & play zu Universal Robots, Hanwha und Aubo. Eine nicht ganz so komfortable Kompatibilität besteht u.a. zu Omron und Doosan.

Das Video zeigt eine Test-Anwendung. Der Greifer ist auf einen Omron-Cobot angesetzt, dessen eingebaute Kamera beim Erkennen der Objekte hilft. Gut zu sehen ist die enorme Spannweite des Greifers sowie die nicht ganz optimale Programmierung (längere Stillstandzeiten).

Neben dem hier beschriebenen Greifer AG-95 gibt es mit DH-3 einen 3-Fingergreifer, dessen Leistungsdaten unter denen des AG-95 liegen.

Der Autor dieses Blogs steht für Marktrecherchen oder auch einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist  eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm.