RobCo: Extrem klein, dank Modularität (Fallstudie)

Das Münchner Startup RobCo war erst jüngst wieder vorgestellt worden. Denn vor wenigen Wochen fand es mit Frank Thelen einen überaus prominenten Investor (Link). RobCo bzw. Kea Robotics, wie das Unternehmen bis vor kurzem hieß, stellt modulare Cobots her. Bislang wurde als ihr Hauptvorteil die extreme Flexibilität gesehen, nun kommt die Kompaktheit hinzu. Denn wie ein neues Video zeigt, kann beim Einsatz kurzer bzw. Weglassen einzelner Module der Platzbedarf minimiert werden. Ich kann mir vorstellen, dass solch ein kleines Set mit niedriger Traglast deutlich weniger kostet.

Im Video arbeit ein RobCo mit einem Aufsatz von perfecdos. Der Aufsatz dürfte eine Eigenentwicklung des Spezialisten für anspruchsvolle Mikrodosiersysteme aus Oberhaching (Landkreis München) sein. Der Geschäftsführer sagt im Video sehr zutreffend “es gibt Anwendungen, die sich der Kunde gar nicht vorstellen kann”. Dies gilt erfahrungsgemäß häufig für beide Seiten: Der Cobot-Hersteller hat Nischen-Anbieter vermutlich nicht auf dem Radar, während der Hersteller die aktuellen technologischen Möglichkeiten nicht kennt. Daher lautet meine Überzeugung bei innovativen Produkten: Man muß sie bekannt machen. Potentielle Kunden können sich schnell vorstellen, ob das Produkt für sie wie von Nutzen ist.

Bei perfecdos dürfte es sich übrigens um eines der zahlreichen kleineren High-Tech-Unternehmen handeln, wie es sie in Bayern oder Baden-Württemberg häufig gibt. Ideale Märkte für die Robotik, da die Geschäftsführung sehr Technik-affin ist.

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Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Markt (-eintritt)/ Business Development und Finanzierung/ Förderungen. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von Guido Bruch. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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