Exoskelett: Die engste Form der Kollaboration

Die ersten Exoskeleton sorgten vor einigen Jahren für Aufsehen. Dann wurde es m.E. ruhig um diese Robotik-Lösung. Trotz diverser Betriebsbesichtungen ist mir nur die Bremer Lagerhaus AG als Nutzer von Exoskeletten bekannt. Allein durch ihre enge Passform unterstützen sie bereits die richtige Körperhaltung und -spannung. Da sie zusätzlich Kraft spenden, wirken sie zusätzlich. Der überaus findige italienische Robotik-Spezialist Comau hat eine sehenswerte Fallstudie über sein Skelett names “Mate” erstellt. Die Nutzer sind sehr zufrieden, wobei ein alter Kritikpunkt noch in meinem Hinterkopf verharrt: Irgendwo müsse die Belastung am Körper transportiert werden, womöglich geht es in die Knie. Allerdings dürfte ein älterer Mitarbeiter mit kaputten Rücken aber scheinbar guten Knien dies nicht als Problem ansehen.

Als Hauptvorteile sieht Comau:

  • reduzierte mukuläre und kardiale Ermüdung
  • Verbesserte Körperhaltung und damit reduzierte Berufskrankheiten
  • Natürlich komfortabel und hoch atmungsaktiv
  • Folgt den physiologischen Bewegungen ohne Widerstand und Fehlstellung
  • Verbesserte Präzission bei sich wiederholenden Aufgaben
  • Verbesserte Arbeitsqualität und Arbeitsleistung

Vernetzen wir uns? LinkedIn
-> Zur Cobot-Gruppe auf LinkedIn (Link)

In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Markt (-eintritt)/ Business Development und Finanzierung/ Förderungen. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von Guido Bruch. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

Robotik-Events