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Testen der Cobot-Sicherheit

Da ein MRK i.d.R. nicht durch einen Zaun/ Plexiglas vom Menschen getrennt wird, muß entsprechend der Spezifikation ISO/TS 15066 die Sicherheit gewährleistet werden. Konkret geht es vor allem um die Beachtung der relevanten Kraft- und Druckgrenzwerte, die sehr niedrig angesetzt sind, was durchaus zu kritisieren ist (Link). Die entsprechenden Werte sind abhängig von den Körperteilen, die berührt/ verletzt werden könnten. Ein Oberschenkel ist naturgemäß robuster als das Gesicht.
Um die tatsächlich in einem Arbeitsvorgang ausgeübte Kraft zu messen, gibt es spezielle Hardware. Mit dieser kann geprüft werden, ob die Vorgaben erfüllt werden. Gegebenenfalls sind Änderungen vorzunehmen, z.B. langsamere Taktung oder Konstruktionsänderungen. (Der Cobot-Einsatz beginnt in der Konstruktion, die scharfe Kanten etc. vermeiden sollte.)
Eine Möglichkeit des Messens stellt die Gerätereihe „CoboSafe“ (deutscher Vertrieb GTE Industrieelektronik) dar. Bei dieser ist eine spezielle Druckmessfolie im Gerät, das wiederum mittels der Software die Messergebnisse für die Risikoanalyse darstellt und protokolliert.

Kurioserweise scheint die Arbeitssicherheit bei Zirkus-Vorstellungen nicht zu gelten, wie dieses Video aus München (2018) vermuten läßt:

Der Autor dieses Blogs steht für Marktrecherchen oder auch einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist  eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm.