BMW will Produktionskosten mittels Robotik & Co. um 25% senken

Diese Tage machte BMW-Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic eine bemerkenswerte Aussage (Handelsblatt). Die hatte CEO Zipse (Foto) so bereits im April geäußert: Der Konzern will die Produktionskosten je Fahrzeug – gemessen am Vor-Coronajahr 2019 – um 25% senken. Zufällig saß ich privat (Vorteil Standort München) die Tage darauf mit einigen BMW- und Audi-Führungskräften zusammen. Ihre Aussage ist für die Robotik interessant: 25% Einsparungen wären denkbar, aber nicht über eine Senkung der Einkaufspreise. Die Lieferanten seien bereits gedrückt. Es geht nur noch um Verbeserungen in der Produktion. Diese wäre u.a. möglich durch den verstärkten Einsatz von Leichtbaurobotern, gerne auch mit Schutzhaut. Ein weiteres Thema dürfte der verstärkte Einsatz von AMR/ AGV sein. Automatisierungslösungen bräuchte man auch um den zunehmenden Fachkräftemangel zu bewältigen. Bis 2025 stünden zahlreiche Pensionierungen an.
Großes Einsparpotential wird auch in einer besseren Ausnutzung der bestehenden Maschinen gesehen. Dies wäre mittels verstärkten Einsatz von Sensorik möglich. HIer laufen verschiedene erfolgversprechende KI-Projekte. Deren Zielsetzung lautet Ausschuss von vornherein zu vermeiden, Zeit für Qualitätskontrolle massiv zu reduzieren, Maschinenausfälle im Vorfeld zu erkennen und die Geschwindigkeit an sich zu erhöhen.

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Die Lieferanten würden dann zur Kasse gebeten, wenn auch sie ihre Fertigung optimieren können, wovon auszugehen ist. Aber erst dann.

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Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Markt (-eintritt)/ Business Development und Finanzierung/ Förderungen. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von Guido Bruch. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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