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Carbon für Cobots?

Seit einiger Zeit habe ich eine starke Affinität zum Material Carbon. Einerseits hat das von mir betreute Startup VisCheck die erste Software entwickelt, mit der eine objektive Qualitätsbeurteilung von Carbon-Teilen möglich ist. Andererseits besitze ich ein Rennrad aus Carbon. Nicht weil es so leicht ist, sondern weil es auch bei höherem Tempo (das ich nur bergab erreiche) wie auf Schienen fährt. Das typische „Flattern“ von Alu-Rädern wird vermieden. Vor diesem Hintergrund (geringes Gewicht und extreme Steifigkeit) frage ich mich schon seit längerem, warum das Material nicht für MRK genutzt wird. Die Vorteile wären hier die gleichen: Das extrem niedrige Gewicht z.B. eines Greifers würde die Netto-Traglast erhöhen und die Festigkeit die Wiederholgenauigkeit.
Ein italienischer Carbon-Verarbeiter hat diese Gedanken aufgegriffen und hofft offenbar, von einem Greifer-Hersteller angesprochen zu werden. (Ich kenne übrigens sehr gute Carbon-Verarbeiter in Deutschland.) In diesem Sinne ein Video – auch als Anreiz für Startups über Carbon in Cobots nachzudenken:


Und hier das Video zur eingangs erwähnten Fertigungsüberwachung (am Ende des Videos sieht man die Prüfsoftware):

Der Autor dieses Blogs steht für  einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder auch für Marktrecherchen zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist  eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm.

 

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