Fraunhofer IWU hat multimodales No-Code-Roboter-Teaching entwickelt

Beim Robotics Festival durfte ich Dr.-Ing. Mohamad Bdiwi kennenlernen. Er leitet die Abteilung Kognitive Mensch-Maschine-Systeme am Fraunhofer IWU in Chemnitz. Zu meinem Erstaunen ist das Know how i.S. kognitive Robotik nicht auf den Großraum Stuttgart beschränkt.

Opdra

Drei Optionen beim No-Code-Teachen

Der Begriff “No-Code-Teachen” wird primär mit Wandelbots assoziiert. Bei Wandelbots beschränkt sich das Teachen auf den TracePen und auf einige Robotermarken. Umso erstaunter war ich, dass Dr. Bdiwi gleich drei Ansätze beim No-Code-Teachen entwickelt hat:

  • per Fingerzeig (ähnelt dem TracePen)
  • per Gestensteuerung
  • per Sprache

Per Sprache kann auch Maira von Neura Robotics gesteuert werden. Im Gegensatz hierzu kann die Fraunhofer IWU-Software an allen (!) Robotern eingesetzt werden. Die Vorteile sind offensichtlich. Die Flexibilität nimmt nicht nur zu, sondern der Roboter kann auch ortsungebunden eingerichtet werden. So ist eine berührungslose Interaktion mit Roboter-oder Automatisierungssystemen möglich. Als weitere Vorteile sind zu nennen:

  • maximale Flexibilität durch extrem kurze Umrüstzeiten
  • kostengünstig und schnell integrierbar
  • ohne zusätzliche Marker bzw. Geräte nutzbar

Nicht nur Produkt-Interessenten sind willkommen

Interessenten der Applikation können durch Kollegen von Dr. Bdiwi bei der Implementierung unterstützt werden. Denkbar erscheint auch die Implementierung in einem Automatisierungs-Ökosystem oder einer Plattform, also eine skalierbare Nutzung durch OEM. Vielleicht, diese Frage hatte ich nicht gestellt, ist Dr. Bdiwi auch offen für Investoren.

Vernetzen wir uns? LinkedIn
->
Zur Cobot-Gruppe auf LinkedIn (Link
)

In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Opdra beteiligt. Er berät rund um Robotik. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

Robotik-Events