MRK-Forschungsprojekt “KoPro” an der FHWS

Der Deutsche Robotik Verband will bis 2030 den Fachkräftemangel mittels 1.000.000 Roboter aller Kategorien deutlich reduzieren. Dies setzt applikitonsspezifische Lösung voraus. Hilfreich wäre zudem ein stetig einfacherer Umgang mit Robotern. Über ein Forschungsprojekt, das in diese Richtung geht, ist das “KoPro.”

Opdra

FH Würzburg-Schweinfurt und namhafte Unternehmen forschen gemeinsam

Der Freistaat Bayern dürfte deutschlandweit am großzügigsten Forschungsprojekte fördern. Ein neues Projekt wurde nun an der Hochschule für angwandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) gestartet. Es könnte in der Folge (geplante Dauer bis 28.02.2025) für die Nutzung von Cobots von Bedeutung sein.

Konkret sollen vor dem Hintergrund kleiner werdender Losgrößen neuartige Planungsalgorithmen und Anpassungen der Montagesequenzen und der Roboterprogramme in Echtzeit geschaffen werden. Projektpartner sind Fresenius Medical Care, Wittenstein SE, Uhlmann und Zacher, DE software & control sowie Universal Robots. Koordiniert wird das Projekt von den Lehrstühlen Prof. Dr. Tobias Kaupp und Prof. Dr. Jan. Schmitt. Förderträger ist die Bayerische Forschungsstiftung.

Hat große Akzeptanz: Projekt “1.000.000 Roboter bis 2030”

Projektziele und -inhalt

Die nachfolgenden Ausführungen wurden von der Website übernommen:
“In vielen industriellen Bereichen ist in den letzten zehn Jahren ein klarer Trend von der Massenproduktion hin zur „Massenspezialanfertigung“ zu beobachten. Konsumenten verlangen nach immer mehr personalisierten Produkten, die kleine Losgrößen bei der Herstellung zur Folge haben.  Die Mensch-Roboter Kollaboration (MRK) stellt einen vielversprechenden Ansatz dar diese kleinen Losgrößen teilautomatisiert zu produzieren. Durch die neuartige Kombination zwischen Mensch, Cobot und Werkerassistenzsystem an einem Arbeitsplatz konnte in der Machbarkeitsstudie InKoMo gezeigt werden, dass durch vorgegebene und kontrollierte Arbeitsschritte die Montage effizienter gestaltet und Fehler reduziert werden können. Der Planungsaufwand für eine solche hybride Prozesskette ist momentan jedoch äußerst hoch und erfordert Spezialwissen. KoPro zielt darauf ab, diesen Planungsaufwand in hybriden Montageteams durch geeignete Algorithmik in der Planungsebene zu reduzieren und basierend auf bereits vorhandenen Produkt- und Prozessdaten zu (teil-)automatisieren. Ergänzend soll durch eine geeignete Umgebungswahrnehmung sowie bidirektionalen Kommunikationsmodalitäten eine Interaktion zwischen Mensch, Roboter und Assistenzsystem ermöglicht werden, aus der sich adaptive Roboterprogramme und Arbeitsanweisungen ableiten lassen.”

Das Video stammt vom erwähnte Vorgängerprojekt InKoMo und erinnert mich (Projektionen, die zeigen, was zu tun ist) an eines von Rethink Robotics.

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Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Opdra beteiligt. Er berät rund um Robotik. Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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