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Sicherung der Liquidität

Als „gelernter“ Berater habe ich während der Finanzkrise 2008 zahlreichen Unternehmen in Zusammenarbeit mit deren Hausbanken (vor allem Regionalbanken, d.h. Sparkassen und Volksbanken) und Steuerberatern die damals dringend benötigte Liquidität gesichert. 2018 habe ich dann den MRK-Blog.de gestartet um dem Mittelstand das Potenzial der Cobots näherzubringen. KMU haben nun aber, so denke ich, andere Sorgen – sprich Liquiditätssorgen.

Die Bundes- und Landesregierungen haben bereits diverse Programme angekündigt. Auf Basis meiner damaligen Erfahrung: Es wird wirklich geholfen werden und dies auch kurzfristig. Sicherheiten werden nicht zwingend notwendig sein, vermutlich aber eine persönliche Haftung. Diese muß nicht werthaltig sein. Wichtig ist die persönliche Bereitschaft notfalls „zu bluten“. Insofern sollte es also weitergehen. (Trotz 2008 ging es vielen Unternehmen zuletzt so gut wie nie zuvor – es ging also in der Tat weiter.)

Ein Tipp: Beantragen Sie mehr Geld als Sie für nötig halten. Die Krise kann dauern. Damals wurden – um 2009/ 10 – wie aus dem Nichts heraus viele Unternehmen mit Aufträgen aus China (gerade auch Auto-Zulieferer profitierten indirekt über die OEM) überschwemmt. Der Aufstieg Chinas nahm damals richtig Fahrt auf. Dies dürfte nun entfallen, hat China zuvor doch schon geschwächelt.

Typischerweise wird stets eine Hausbank als Mittler zu den staatlichen Banken (Bund: KfW) benötigt. Klar, die Hausbank kennt ihr Unternehmen, hat wichtige Unterlagen etc. und entlastet so die Staatsbanken. Je vollständiger ihre Unterlagen und vor allem plausibler, desto schneller und leichter erhalten Sie Geld. In der Phase wird kein überlasteter Banker Lust auf mehrmaliges Nachfragen haben. (Die KfW-Programm sind übrigens für Ihren Firmenkundenberater mit echter Arbeit verbunden und daher nicht beliebt. Die Hausbank bekommt nur eine geringe Marge.) Und: Das Spiel hat sich geändert – Sie wollen etwas von ihm. Die Bank will Ihnen nichts mehr verkaufen wie noch vor wenigen Wochen. Digitalisieren Sie alles! Morgen kann davor gewarnt werden, dass sich Viren über Papier verbreiten (Link) und schon werden wichtige Unterlagen nicht mehr angefaßt.

Wichtig: Die bisherige Insolvenzantragspflicht wird außer Kraft gesetzt werden (Link). Unternehmen in Schieflage sollten hierdurch Zeit gewinnen. Auch diese schnelle Pausierung zeigt, jeder tut sein Bestes.

Bayern bietet zudem neues Eigenkapital in Form des „Bayernfond“ an sowie eine Soforthilfe bis 30.000 €.

Es geht also weiter!

Wie dramatisch die Entwicklung 2008 war, zeigt die Dokumentation über die Schweizer Großbank UBS, die damals fast unterging (von Minute 1:00 bis ca. 2:45):

Wie immer verbinde ich die Infos mit Werbung in eigener Sache: Auch per Teamviewer stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung damit wir gemeinsam eine integrierte Unternehmensplanung, die die Grundlage für die staatlichen Institutionen sein wird, erstellen können (Link).