Zimmer Group und Schmalz mit gemeinsamen End-of-Arm-Ecosystem

Eine bemerkenswerte Kooperation vermelden die beiden baden-württembergischen Greifer- bzw. Handhabungsspezialisten. Gemeinsam bringen die Zimmer Group und Schmalz ein neues Ecosystem auf den Mark. Es handelt sich um eine Plattform. Konzipiert wurde sie für Cobots und andere Leichtbauroboter. Eine Einschränkung scheint es hier zu geben, die ich nicht bewerten kann: Zimmer Group erwähnt explizit 6-Achser. Das System beinhaltet umfangreiche Funktionen und Kommunikationsschnittstellen.

Vorteile

► Automatisiertes Wechseln in der Vorrichtung
► Manuelles Wechseln mit Easy-Click Funktion
► Große Vielfalt an Endeffektoren
► Kompatibilität & Flexibilität – die Haupttechnologien für Handhabung (Vakuum- und mechanisches Greifen) vereint
► Innovatives digitales Ecosystem
► Hohe Lebensdauer, auch im automatisierten Dauerbetrieb. Es werden 100.000 Zyklen ausgerufen!

Die Software macht es noch interessanter

Interessant wird sein, welche Software optional zur Prozessüberwachung bzw. -steuerung verfügbar sein wird. Hier dürfte es ein großes Unterscheidungsmerkmal zu anderen Werkzeugwechslern geben. Match garantiert, so Gregor Neumann von Zimmer Group, eine volle Unterstützung und Prozesskontrolle. Von der Inbetriebnahme über den laufenden Betrieb bis zur Prozessüberwachung. Digitale Dienste wie etwa Human-Machine-Interface-Funktionen zur Einrichtung und Bedienung, Erfassung von Prozessdaten, Condition Monitoring, Auswertung und Visualisierung, sowie eine Cloud-Anbindung sind enthalten.

DIe Installation ist einfach, wie die Graphik zeigt:

Weitere Infos gibt´s hier (Link).

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In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Markt (-eintritt)/ Business Development und Finanzierung/ Förderungen. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von Guido Bruch.

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