Arbeitssicherheit für 100 Euro dank Sensor von Sony?

Seit einigen Monaten ist der Sensor IMX 500 auf dem Markt. Er soll autonom bewegenden Maschinen (Roboter, AGV, Autos) helfen z.B. Menschen zu erkennen. Dies geschieht binnen 3,1 Millisekunden. Somit wird günstiger und i.d.R. auch schneller Sicherheit gewährleistet als es bislang machbar war. Grund hierfür ist, dass der Chip die generierten Daten auf die Metadaten reduziert und die Daten ohne Cloud, sondern in der Edge umgehend auswerten kann. Letztlich hinterfragt solch ein Sensor den Nutzen der Cobots. Auf einem Industrie Roboter montiert, würde er hohes Tempo mit situativer Abbremsung ermöglichen. In diese Richtung, aber mit Knopfdruck statt mit Sensor, gehen z.B. der Mitsubishi Melfa Assista oder auch der Fanuc CRX. Den Verfasser würde es nicht überraschen, wenn der Sensor beim kürzlich vorgestellten Mira von Neura Robots eingebaut wäre. Eine entsprechende Anfrage blieb leider unbeantwortet.

Eine Anbindung an Microsoft Azure ist trotz der Edge möglich. Eigentlich stellt der Ansatz keine so große Innovation dar, gibt es doch schon seit einiger Zeit Kameras mit Porträt-Programmen oder auch solche, die anstelle eines Selbstauslösers knipsen, wenn die Person lächelt. Bei Interesse ist die Registrierung als Sony-Developer hilfreich (Link).

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In eigener Sache/ Werbung
Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen bei den Fragen Markt/ Business Development und Finanzierung (gerade bei Bankgesprächen kann er durch seine Marktkenntnis als “neutraler” Dritter punkten). Er steht zudem potentiellen  Anwendern für einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder per Telefon auf Basis von Fotos/ Beschreibungen zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm. Dazu kennt er sich bestens mit den KfW-Corona-Programmen aus (incl. Ausnahmeregelungen).

 

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