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Cobots werden mobil

Gegenwärtig gibt es außer der hochpreisigen Variante von Kuka noch keine „Hybriden Cobots“ in Deutschland zu kaufen. (In China gibt es Siasun.) Bei einem hybriden Cobot wird ein MRK mit einem mobilen und im Idealfall autonom fahrenden Roboter verschmolzen. Hierdurch eröffnen sich zahlreiche neue Anwendungsfälle, die die voraussichtlichen Kosten von etwa 70.000 € schnell amortisieren lassen. Das Ganze ist nicht einfach, da beide Einheiten miteinander kommunizieren müssen und der Cobot zudem die Batterie des mobilen Roboters anzapfen muß. Von Universal Robots gibt es noch keine serienmäßige Lösung, aber immerhin ein Video auf dem ein UR auf einem Omron (!)-LD montiert ist. Omron selber hat auf der Hannover Messe die Verschmelzung seines TM mit einem LD vorgestellt. Der Verkauf sollte in den kommenden Monaten starten.
Alternativ gibt es einfachere und auch preiswertere Lösungen, die sich dafür eignen, wenn sich ein Cobot nur gerade, z.B. parallel zu einer kleinen Fertigungsstraße, bewegen soll. Verwiesen wird hier auf die horizontalen und auch vertikalen (Lift) Lösungen von SKF Motion oder Rollon. Der Einsatz der Lineartechnik ist nicht nur günstiger, sondern der Cobot dürfte auch schneller fahren können.

Horizontal kann eine Lösung so ausschauen:

Hier die Lift-Variante:

Allerdings „verträgt“ nicht jeder Cobot Bewegungen, da er sich dann nicht mehr orientieren kann. Und natürlich gilt es auch hier die Arbeitsssicherheit zu berücksichtigen.

Der Autor dieses Blogs steht für einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung zur Verfügung (Detail) um dann konkrete Cobot-Vorschläge incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht