Omron: Cobot weil die Qualität besser wird

Typischerweise gilt als Hauptargument für den Einsatz von Cobots ihre Rentabilität und die Behebung des Arbeitskräftemangels. Franka Emika-Chef Helmut Schmid wies kürzlich alleridngs darauf hin, dass ein Mittelständler nicht immer die geldwerten Vorteile einer Automatisierung haben will, z.B. wenn der Cobot einen ehemaligen Mitschüler ersetzen würde. Hinzu kommt, dass ein Mitarbeiter einfach noch flexibler als ein Roboter einsetzbar ist. Ein Omron-Kunde hebt in einem neuem Video die bessere und vor allem konstante Qualität bei der Bearbeitung von Materialien als weiteren Grund hervor. Dieses Argument dürfte übrigens jede, der mit Metall zu tun hat, ins Auge springen wenn er an die Unterschiedlichkeit von Schweißnähten erinnert wird.

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Bei Topcustom, dem Anwender im Video, handelt es sich um einen Hersteller von Sanitärausstattungen wie Waschbecken & Co.. Er stellt seine Produkte auch massgefertigt aus besonders leichtem und wohl auch empfindlichen Material her. Das Unternehmen entschied sich wegen der Reichweite für einen OmronTM 12, der von der Software RoboDK unterstützt wird. Ein Cobot wurde gewählt damit die Mitarbeiter parallel neue Teile bereitlegen können. Wichtiger als die Zunahme der Produktivität um mindestens 15% war für Topcustom die bessere Qualität. Zudem kann ich mir vorstellen, dass das Unternehmen nicht auf jeden Euro achten muß.

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Der Autor dieses Blogs ist maßgeblich am KI-/ Robotik-Projekt Boost-Bot beteiligt. Er berät Robotik-Firmen und Investoren bei den Fragen Markt (-eintritt)/ Business Development und Finanzierung/ Förderungen. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von Guido Bruch (das Buch ist allerdings bereits 2 Jahre alt und daher nicht mehr ganz aktuell). Mehr zu seiner Person finden Sie hier.

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