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Preiswerter zweiarmiger Cobot weiterhin nicht in Sicht

Wie in anderen Fachmedien war auch an dieser Stelle vor einem Jahr das Projekt „Blue“ der University of California in Berkeley vorgestellt worden. Damals handelte es sich um ein sehr interessantes Forschungsprojekt zur Entwicklung eines zweiarmigen Cobots. Die Entwicklung war bereits weit fortgeschritten, wie das Video (s.u.) zeigt. Vor diesem Hintergrund war für 2020 die Markteinführung zu einem niedrigeren Preis (unter 10.000 US-$) angekündigt worden. Nun, wir haben bereits die zweite Hälfte des anvisierten Jahres erreicht, weshalb der MRK-Blog am Lehrstuhl nach dem Stand der Dinge nachgefragt hat. Die Antwort war leider ernüchternd: Es wurden konstruktive Mängel festgetellt und ein Teil des damaligen Teams hat sich anderen Themen zugewandt. Mit anderen Worten: Mit Ausnahme des hochpreisigen Yumi von ABB wird es auf absehbare Zeit wohl keinen zweiten Zweiarmer geben – erst recht keinen Billigroboter. Gerade für diese sehe ich aber enormes Absatzpotential, so verwegen die Anwendungsfälle auch sein mögen: Beispielsweise steht aktuell die deutsche Krabben-Industrie vor dem Untergang, da schon seit Monaten in Folge von Corona keine Krabben mehr in Marokko gepult werden können. Dort gibt es – in normale Zeiten – Fabriken mit 4.000 Frauen, die von morgens bis abends pulen. Eine teure und vor allem unökologische Tätigkeit, da jede Woche 15 bis 20 Sattelschlepper von unseren Küsten quer durch Europa fahren. Zudem müssen die Krabben aufwendig konserviert werden, damit sie die lange Fahrt übertehen. Ich denke, es gibt zahlreiche andere Anwendungsfälle für zwei-armige Cobots oder Roboter. Für talentierte Maschinenbauer dürfte hier die Gelegenheit zur Gründung eines Start-ups vorliegen.


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Der Autor dieses Blogs steht für Marktrecherchen oder auch einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung oder per Telefon auf Basis von Fotos/ Beschreibungen zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist  eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm. Dazu kennt er sich bestens mit den KfW-Corona-Programmen aus (incl. Ausnahmeregelungen).

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