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Mobiler Roboter fährt Paletten weg

Vor kurzem wurde hier dargestellt, wie ein Cobot Kartons von einem Band nimmt und diese auf Paletten stapelt. In dem Video wurden die befüllten Paletten von einem Mitarbeiter mittels einer Ameise weggefahren.

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) ermöglichen schon seit Jahren auch dies zu automatisieren. Allerdings waren diese FTS recht teuer und bedingten die Verlegung von Markierungen damit sie sich orientieren können. Entsprechend gering war somit ihre Flexiblität. Relativ neu sind AGV/ AMR auf die die Denkweise der Cobots übertragen wird: Die mobilen Roboter von Omron oder MIR sind relativ günstig, flexibel, intelligent und kompakt (aber stark). Nach dem einmaligen Abfahren z.B. einer Halle kennen sie sich aus und erkennen in der Zukunft etwaige Hindernisse und umfahren diese. Ein Flottenmanagement ermöglicht die effiziente Steuerung mehrerer Roboter (bei Omron bis zu 100). D.h. das Fleet-Management wählt den für die Aufgabe passenden mobilen Roboter aus (kurze Wege) und vermeidet Kollisionen. So ist es kein Problem die Waren zu verschiedenen „Bahnhöfen“ im Betrieb zu schicken. Die mobilen Roboter haben eine leistungsstarke Batterie, die eine Betriebsdauer von mehreren Stunden bis i.d.R. eine Schicht ermöglicht. In Ruhephasen kann der Roboter selbstständig zur Aufladestation fahren.

Im konkreten Fall des Palettentransports sind zwei Varianten denkbar:
1. Der Roboter fährt wie eine Ameise oder ein Gabelstapler unter die Palette und hebt sie an.
2. Der Roboter zieht die auf einem Wagen befindliche Palette weg (Video).

Bei Anschaffungskosten zwischen 30.000 und 40.000 € ist auch hier die Amortisationszeit denkbar niedrig. Dies gilt erst Recht, wenn womöglich ansonsten ein weiterer Gabelstapler angeschafft werden müßte, der allerdings auch richtig heben kann.

Der Autor dieses Blogs steht für Marktrecherchen oder auch einen Gang durch Ihre Produktion/ Fertigung zum Festpreis zur Verfügung (Detail), um dann konkrete Vorschläge für den Einsatz von Cobots und anderen Robotern incl. Fördermöglichkeiten zu unterbreiten. Es werden sowohl KMU wie Groß-Unternehmen besucht. U.a. in Bayern ist  eine 50%ige Investitionsförderung denkbar. Das Standardbuch über Cobots stammt ebenfalls von ihm.